Ein unabhängiges Magazin über das Reisen mit kleinen Kindern. Dies ist nicht die Website eines Kindergartens, einer Bildungseinrichtung oder einer Behörde und steht in keiner Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain. Beförderungsregeln für Kinder klären Sie bitte mit dem Verkehrsunternehmen.

Ausflugsziele

Was man mit Kleinkind ansehen kann

Ein Kind braucht keine berühmte Kathedrale – es interessiert sich für Ziegen, Springbrunnen, eine Rutsche und eine breite Treppe am Fluss. Wir haben Arten von Orten zusammengestellt, die Kindern unter sieben gefallen, und Tipps, wie man sie so besucht, dass der Tag nicht in Tränen endet.

Eine Stunde im Park mit den Enten bleibt manchmal besser in Erinnerung als eine ganze Führung. Das ist völlig in Ordnung – für das Kind und für Sie.

— Aus der Redaktion

So ist die Rubrik aufgebaut: Ein Ort kommt hierher, wenn es dort etwas zum Anfassen, Anschauen oder Selbstausprobieren gibt, man sich setzen und das Kind umziehen kann und der Besuch sich abkürzen lässt, ohne dass sich der Tag verloren anfühlt.

Was Kindern gefällt

Fünf Arten von Orten, an denen Kleine etwas zu tun haben.

  1. Großer Stadtpark

    Wo: Meist im Zentrum oder am Fluss, mit Teich, Alleen und Spielplätzen

    Viel Platz zum Rennen, Vögelbeobachten und Rollerfahren. Ein guter Park ist eine fertige Route für einen halben Tag.

    Tipp: Suchen Sie auf dem Parkplan Toiletten und Cafés, bevor Sie sie brauchen.

  2. Zoo oder Streichelhof

    Wo: Am Stadtrand oder im Umland, oft in der Nähe eines Waldes

    Lebendige Tiere sind für Vorschulkinder das stärkste Erlebnis. Auf dem Hof kann man ein Kaninchen streicheln oder zusehen, wie die Ziegen gefüttert werden.

    Tipp: Versuchen Sie nicht, alles zu sehen: Wählen Sie ein paar Gehege und einen Spielplatz zum Ausruhen.

  3. Besonderer Spielplatz

    Wo: In Parks, in Innenhöfen neuer Wohnviertel, an Uferpromenaden

    Ein Spielplatz in Form eines Schiffs oder einer Burg kann zum Höhepunkt der Reise werden. Hier erholt sich das Kind von den vielen Eindrücken und lernt andere Kinder kennen.

    Tipp: Nehmen Sie Feuchttücher und Wechselkleidung mit: Nach dem Sandkasten werden Sie sie brauchen.

  4. Uferpromenade

    Wo: Entlang eines Flusses, Sees oder am Meer

    Ein ebener Weg für den Kinderwagen, Boote, Brücken und Möwen. Besonders schön ist die Promenade am Abend, wenn die Hitze nachlässt und die Laternen angehen.

    Tipp: Halten Sie Ihr Kind am Rand an der Hand und wählen Sie Abschnitte mit Geländer.

  5. Museum mit Kinderprogramm

    Wo: Heimat-, Naturkunde- und Technikmuseen

    Viele Museen bieten Workshops, Rätselrallyes und Mitmach-Räume für die Kleinsten an. Ihr Kind kann selbst etwas anfassen, bauen oder malen.

    Tipp: Schauen Sie auf der Website des Museums nach, ob es Kinderprogramme gibt und für welches Alter – und planen Sie eine Stunde ein, keinen ganzen Tag.

So gelingt der Besuch mit Kleinkind

Wann man hingeht, wo man sich ausruht und wie man rechtzeitig geht.

  1. Die erste Stunde nach Öffnung

    Wo: Am Eingang, in den vorderen Sälen oder Alleen

    Morgens sind weniger Menschen da, die Luft ist frischer und das Kind munterer. Das Spannendste sieht man am besten genau zu dieser Zeit.

    Tipp: Kommen Sie zur Öffnung und beginnen Sie mit dem, worauf sich Ihr Kind am meisten freut.

  2. Pause für einen Snack

    Wo: Eine Bank im Schatten, ein Café oder ein Ruhebereich

    Nach ein bis eineinhalb Stunden ist selbst ein begeistertes Kind müde. Eine kurze Pause mit Wasser und Snack bringt die Kräfte besser zurück als jedes Überreden.

    Tipp: Markieren Sie vorab auf dem Plan, wo man sich hinsetzen kann.

  3. Eine ruhige Ecke zum Schlafen

    Wo: Eine schattige Allee, eine Bank abseits der Spielplätze

    Wenn Ihr Kind mittags im Kinderwagen schläft, suchen Sie einen ruhigen Teil des Geländes und spazieren Sie dort, während es sich ausruht.

    Tipp: Nehmen Sie eine leichte Decke als Schutz vor Sonne und Wind mit.

  4. Rechtzeitig gehen

    Wo: Der nächste Ausgang und der Weg zum Verkehrsmittel

    Besser gehen, solange das Kind noch gut gelaunt ist, als auf die Tränen am Ausgang zu warten. Dann freut es sich auch auf den nächsten Ausflug.

    Tipp: Vereinbaren Sie es vorher mit Ihrem Kind: noch einmal rutschen – und dann nach Hause.

  • Routen

    Drei fiktive Routen: Stadt mit Kinderwagen, ein Wochenende in der Natur und eine Woche am Meer mit Kind.

  • Vor Ort

    Tagesrhythmus, Pausen, Essen, ein Plan fürs Verlorengehen und Erholung für die Eltern am neuen Ort.

  • Reiseziele

    Natur in der Nähe, ruhige Kleinstadt, Meer in der Nebensaison, Landhaus – und wie man das passende Ziel mit Kleinkind findet.

Quellen

  • Empfehlungen von Kinderärzten für reisende Familien (allgemein)

Die Angaben entsprechen dem Stand zum Erstellungsdatum. Beförderungsbedingungen und Vorgaben für das Reisen mit Kindern können sich ändern – prüfen Sie vor der Reise die Angaben des Verkehrsunternehmens und offizielle Quellen.